Abgeordnete

Abgeordnete im Bundestag

Der Auftrag, die deutsche Bevölkerung als Abgeordnete/r des Bundestags zu repräsentieren, wird als Bundestagsmandat bezeichnet. Das Bundestagsmandat ist ein freies Mandat: Ein/e Bundestagsabgeordnete/r ist nach dem Grundgesetz nicht an bestimmte Aufträge gebunden, sondern allein seinem Gewissen verpflichtet.

Das Bundestagsmandat wird für einen Zeitraum von vier Jahren vergeben. Das entspricht der Dauer einer Legislaturperiode. Das Mandat besteht unabhängig von einer Parteizugehörigkeit. Die Arbeit der Mitglieder des Bundestages muss in zwei Profile unterteilt werden: Die Arbeit während der Sitzungswochen unterscheidet sich erheblich von der Arbeit außerhalb dieser Zeit. In der Regel wechseln sich je zwei Sitzungs- und je zwei sitzungsfreie Wochen ab; es entstehen jedoch immer wieder, schon allein durch gesetzliche Feiertage, Unterbrechungen in diesem Rhythmus. Außerhalb der Sitzungswochen stehen neben der Vorbereitung auf die Sitzungswochen auch wichtige Termine im Wahlkreis an: Viele Bundestagsabgeordnete bieten Bürgersprechstunden an, nehmen an örtlichen Veranstaltungen teil und pflegen eine Vielzahl von Kontakten auf lokaler, regionaler, deutscher und europäischer Ebene

Dorothee Martin ist als Nachrückerin am 11.05.2020 als Mitglied in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Abgeordnete in der Bürgerschaft

Alle Abgeordneten – egal ob Bürgerschaft oder Bezirksversammlung – arbeiten eng mit der Partei zusammen. Regelmäßige Treffen und Berichte in den Gremien machen die Arbeit transparent und helfen dabei sich in wichtigen Fragen abzustimmen. Kontakte zu Institutionen, Vereinen und Multiplikatoren, Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und das Wissen um wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme in den Stadtteilen sind als Grundlage für die politische Arbeit unabdingbar. Acht sozialdemokratische Frauen und Männer vertreten Hamburg-Nord zurzeit als Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft – davon sind fünf direkt gewählte Abgeordnete der Bürgerschaftswahlkreise, zwei weitere sind über die SPD-Landesliste ins Parlament eingezogen.

Jede und jeder von ihnen hat eigene politische Schwerpunkte und ist Mitglied in verschiedenen Ausschüssen. Das Hamburger Parlament ist ein Teilzeitparlament – die große Mehrheit der Abgeordneten geht neben ihrer parlamentarischen Tätigkeit einem (Haupt-) Beruf nach. Außerdem gehören zur Parlamentsarbeit eine Vielzahl von Terminen in der ganzen Stadt. Daher sind die Abgeordneten in der Regel nur über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Büros zu erreichen, stehen nach Vereinbarung aber natürlich auch persönlich gerne zum Gespräch zur Verfügung. Newsletter und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der jeweiligen Abgeordneten.

Abgeordnete in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Die Bezirksabgeordneten, die als reine Feierabendpolitiker und -politikerinnen alle ehrenamtlich tätig sind, verstehen sich als Mittler zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene. Sie sind Ansprechpartner vor Ort für die vielfältigen Probleme und Wünsche der Menschen, die im Bezirk leben und arbeiten. Von 51 Abgeordneten der Bezirksversammlung Hamburg-Nord gehören 11 der SPD-Fraktion an.

Die Wahlen zu den Bezirksparlamenten finden alle fünf Jahre gemeinsam mit den Europawahlen statt.