Auch wir in Hamburg-Nord und Hamburg-Wandsbek wollten eine Veranstaltung zu dem Thema machen, das uns im Moment alle bewegt: „GROKO oder NOGROKO“! Dabei sollten Befürworter und Gegner gleichermaßen zu Wort kommen und unsere Mitgliedern die Gelegenheit zur direkten Ansprache haben. Eingeladen hatten wir Andreas Dressel (Vositzender SPD-Bürgerschaftsfraktion) und Kevin Kühnert (Juso-Bundesvorsitzender). Die ASF-Landesvorsitzende Petra Ackmann moderierte das Gespräch und sorgte dafür, dass möglichst viele der Anwesenden zu Wort kamen.

Das Angebot einer kontroversen Diskussion kam gut an. Viele der Anwesenden hatten zwar bereits abgestimmt, dennoch war das Interesse an Pro und Contra groß.

Mit gut 300 Teilnehmenden aus ganz Hamburg war die Halle K4 auf Kampnagel mehr als gut besucht – und wer Misstöne erwartet hatte, wurde angenehm überrascht: Die Diskussion war engagiert, konzentriert und immer fair.

Den Blick weiten, über die Legislatur hinaus denken, weitsichtig und in Zusammenhängen. Gleichzeitig die Menschen im Blick behalten und die Frage, wie wir für alle etwas bewegen können, nicht irgendwann, sondern jetzt.  Das waren die beiden Pole, zwischen denen die Diskussion sich im Wesentlichen hin und her bewegte.

Großes Interesse und volles Haus

Wie so oft in den letzten Wochen ging es weniger um die konkreten Inhalte des Koalitionsvertrags, als um die Frage, was eine Große Koalition mit uns macht. Schnell war aber auch klar: Egal ob pro oder contra, uns eint die Frage, was aus der SPD und aus Deutschland wird. Partei ist kein Selbstzweck – sie dient der Verbesserung der Lebensverhältnisse und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Demokratie.

Ein positiver Aspekt der Auseinandersetzungen in den letzten Wochen war sicher, dass wir wieder in intensivere Diskussionen miteinander gekommen sind. Wir haben uns vorgenommen: Wir wollen wieder stark werden, Vertrauen zurückgewinnen, Fortschritt gestalten.
Wir wollen, dass bei uns die Fragen der Zeit besprochen und bewegt werden.

Wie auch immer jeder von uns entscheidet – jede Entscheidung verdient Respekt. Hinterher müssen wir zusammenbleiben, zusammen weiterarbeiten. Zur Erneuerung gibt es keine Alternative, Groko hin oder her!